
Planung
40-jährige Wohnung gekauft – was zuerst sanieren?
Der typische Fall: gute Lage, solide Substanz, aber alles aus den 80ern. So gehen Sie die Sanierung richtig an.
Erst schauen, dann entscheiden
Bei einer 40 Jahre alten Wohnung ist die Bausubstanz meist gut – aber Technik, Bad und Küche sind am Ende ihrer Lebensdauer. Bevor Sie etwas reissen, lohnt sich eine Begehung mit klarem Blick: Was muss wirklich, was kann warten, was bringt Wert?
Die sinnvolle Reihenfolge
Grundsätzlich gilt: von innen nach aussen, von der Technik zur Oberfläche.
- 1. Elektro und Sanitär prüfen (Leitungen, Boiler, Verteilung)
- 2. Bad sanieren – das meistgenutzte und meistabgenutzte Zimmer
- 3. Küche – oft zusammen mit Grundriss-Änderungen (offene Küche)
- 4. Böden – erst nach den nassen Arbeiten
- 5. Wände, Türen, Malerarbeiten zum Schluss
Ein Komplettkonzept statt Einzelmassnahmen
Wer jede Massnahme einzeln vergibt, zahlt doppelt: jede Firma richtet sich ein, jede Baustelle beginnt von vorne. Mit einem Komplettkonzept – zum Beispiel Bodenheizung, neues Bad, offene Küche und neue Haustüre in einem Plan – sparen Sie Geld und Nerven. Und: Auf zwei Jahre etappiert, nutzen Sie die Steuervorteile optimal aus.
Wir erstellen Ihnen ein Komplettkonzept mit Etappenvorschlag – damit Sie wissen, was wann dran ist und was es ungefähr kostet.
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Das fragen sich viele als Nächstes
Umbau in Etappen – Steuern clever nutzen
Werterhaltende Massnahmen sind steuerlich abziehbar. Wer den Umbau auf zwei Jahre verteilt, holt oft mehrere tausend Franken mehr heraus.
Brauche ich einen Bauleiter für meinen Umbau?
Bei einer Sanierung mit mehreren Handwerkern spart eine gute Bauleitung mehr, als sie kostet. Bei einer Einzelmassnahme ist sie überflüssig.
Was kostet eine Badsanierung?
Die kurze Antwort: es kommt darauf an. Aber wir nennen Ihnen trotzdem Zahlen – mit denen Sie rechnen können.
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